7 Dinge, die ich an Fortnite nicht mag

Fortnite ist geil! Aber die ein oder andere Sache bringt mich dennoch zur Weißglut.

Fortnite ist in aller Munde und auch ich kann mich dem Hype nicht wirklich entziehen. Nichtsdestotrotz fallen mir immer wieder Dinge auf, bei denen ich meine, dass man sie hätte besser regeln können.

Welche das sind, lest ihr im folgenden Beitrag kurz zusammengefasst.

1. Das Holz ist mächtiger als das Schwert

Das Bauen ist das A und O in Fortnite. Kannst du nicht bauen, wirst du es immens schwer haben, einen epischen Sieg einzufahren. Es ist zwar möglich (siehe Video), sollte aber die Ausnahme bleiben.

Blöd nur, dass das Hochziehen von Wänden, Treppen oder kompletten Palästen deutlich zu leicht von der Hand geht, weswegen fähige Schützen gegen eifrige Häuslebauer für gewöhnlich den Kürzeren ziehen.

Das mag dem ein oder anderen Fortnite-Pro sicherlich gut in den Kram passen. Jedoch möchte ich daran erinnern, dass es sich, trotz der LEGO-Spielerei, bei Fortnite nach wie vor um einen Battle Royale SHOOTER handelt.

2. Waffen aus der Hölle!

Fortnite deckt das übliche Waffenrepertoire eines jeden Ballerspiels ab: Pistolen, Sturmgewehre, Schrotflinten, Scharfschützengewehre, etc. Alles, was das Herz begehrt. Blöd nur, dass diese mit ihren realen Vorbildern rein gar nichts gemein haben und demzufolge unberechenbar sind.

So hat die M4 beispielsweise eine unterirdische Feuerrate und die Pumpgun eine derartig geringe Streuung, dass man genau auf den Kopf zielen muss, um jemanden niederzustrecken. Würden sich die echten Vorbilder tatsächlich so verhalten, wären sie absolute Ladenhüter.

3. YouTube ist dein Lehrer

Gerade zu Beginn wirst du ein sehr starkes Nervenkostüm brauchen, sofern du nicht ein absolutes Naturtalent bist, da es in Fortnite weder ein Tutorial noch einen Trainingsparkour gibt, wo du etwas beigebracht bekommst oder das Erlernte üben kannst. Sehr frustrierend, wie ich meine. Immerhin spielt sich der Epic-Shooter relativ seltsam.

Somit lautet die Devise: learning by doing!

Daher empfehle ich euch, mal bei YouTube reinzuschauen, um euch mit den Grundlagen des Spiels vertraut zu machen. Insbesondere den Kanal Krench Royale halte ich diesbezüglich für eine gute Adresse.

4. Konfiguration der Steuerung (Gamepad)

In Fortnite hast du lediglich die Wahl, zwischen ein paar voreingestellten Steuerungsprofilen zu wählen. Die Tasten/Buttons selbst zu belegen, gestattet das Spiel jedoch nicht. Nicht zeitgemäß!!!

5. Gamepad vs Maus/Tastatur (PS4)

Auf der PlayStation 4 haben Spieler die freie Wahl, welches Eingabegerät sie nutzen möchten – etwas, was ich als völlig unfair erachte. Denn es ist Fakt: Maus/Tastatur-Spieler sind Gamepad-Spielern in den folgenden Punkten haushoch überlegen:

  • Das Zielen fällt leichter.
  • Man kann aufgrund Hotkeys schneller bauen.
  • Freie Tastenbelegung

Epic hat zwar schon angekündigt, dass man Gamepad-Spieler von denen, die mit Maus und Tastatur zocken, trennen möchte, bislang hat sich diesbezüglich aber noch nichts getan.

In die Fresse, ihr Gamepad-N00bs!!!

6. Die Runden sind zu lang

Eine typische Fortnite-Runde kann man in drei Phasen unterteilen: Landung, Zeit totschlagen, Finale.

Und gerade, da Phase 2 nicht selten überhaupt keine Laune macht, weil man des Öfteren keinerlei Feindkontakt hat, würde ich mir wünschen, dass eine Runde nicht länger als zwanzig Minuten andauern würde.

7. Wie im Wartesaal

Wer Fortnite spielt, muss sehr viel Lobbytime in Kauf nehmen, da man nach dem Tod erstmal zurück in die Lobby geschickt wird, bevor man eine neue Runde starten kann.

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Fazit und Ausblick

Trotz der genannten Schwächen, halte ich Fortnite für den gelungensten Battle Royale Shooter, den es zurzeit gibt. Doch es bleibt fraglich, wie lange das so bleiben wird?

Bald werden Call of Duty: Blackout und Battlefield: Firestorm erscheinen. Ich könnte mir vorstellen, dass diese beiden Games Epic richtig wehtun könnten, was natürlich davon abhängt, wie gut diese Titel letztendlich werden.

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