BO4: Das beste CoD seit langem

6 Gründe, warum ich Black Ops 4 für das stärkste Call of Duty seit langem halte.

Es ist kein Geheimnis: Ich bin auf Call of Duty: Black Ops 4 ziemlich hängengeblieben. Ich habe bereits hunderte von Spielstunden in das Game investiert und ich fürchte, ein Ende ist noch lange nicht in Sicht.

Klar, wie alle Teile der Serie ist auch B04 nicht frei von Schwächen. Und es stimmt, nicht selten bin ich von meinen Mitspielern so hart genervt, dass ich mir hin und wieder mal eine Pause gönne. Doch alles in allem hat Treyarch bei seinem neusten Werk hervorragende Arbeit geleistet. Ich gehe sogar so weit, zu behaupten, dass Black Ops 4 das beste Call of Duty seit langem ist.

Warum ich das meine, lest ihr im folgenden Beitrag.

1. Auf dem Boden geblieben

Zeitweise war Call of Duty ziemlich abgespaced. In Advanced Warfare hüpften wir wie Grashüpfer über die Karte und in Black Ops 3 konnten wir Wände entlanglaufen.

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Sowas gefällt mir gar nicht! Und wenn ich mal Bock auf sowas habe, dann greife ich viel lieber zu Titanfall, denn – Hand aufs Herz – niemand macht das so gut wie Respawn Entertainment.

Glücklicherweise heißt es bei BO4 „back to the roots“ bzw. „boots on the ground“. Eine Entwicklung, die ich sehr begrüße.

2. Höhere TTK

Eine niedrige TTK (time to kill) nützt nur Campern und Sprayern etwas. Punkt. Daher finde ich es gut, dass die TTK in Black Ops 4 ein wenig erhöht wurde. Das belohnt nämlich vor allem die Spieler, die fähig genug sind, den Kopf des Gegners zu treffen.

3. Assists sind nur etwas für Asis!

Das wird man sich wohl bei Treyarch gedacht haben, als man an Black Ops 4 gearbeitet hat, denn im neusten Call of Duty kriegt man keinen Assist mehr, wenn man an der Tötung eines Gegners beteiligt war.

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Nein, überhaupt kein Grund, traurig zu sein! Es ist nämlich jetzt viel besser: Statt eines blöden Assists, von dem man sich eh nichts kann, wird allen Spielern, die am Kill beteiligt waren, der Frag gutgeschrieben.

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Das führt logischerweise bei allen zu einer besseren KD und – so mein subjektiver Eindruck zumindest – zu deutlich besser gelaunten Spielern.

Kleines Beispiel: Seitdem Mirco und ich Black Ops 4 spielen, wurde noch kein einziger Mitspieler als „dummer Frag-Stealer“ beschimpft. Ein großer Fortschritt für uns beide, wie ich meine. Jetzt müssen wir nur noch das mit dem schlimmen „H-Wort“ in den Griff bekommen. 😉

4. Black Ops lässt die Fäuste sprechen

Die Zeiten sind hart: Der Euro wird zum Teuro, früher hieß es Spanien, heute heißt es Urlaub auf Balkonien und selbst im neusten Call of Duty muss Geld gespart werden.

Die Folge: Ihr kriegt (wie schon in Black Ops 3) nicht mehr standardmäßig ein Messer mit auf den Weg, stattdessen dürft ihr euren Widersachern in BO4 euer Gewehr über den Kopf ziehen. Alternativ habt ihr zudem noch die Möglichkeit, die Fäuste sprechen zu lassen, sofern ihr keine Sekundärwaffe ausgewählt habt.

Ich persönlich finde das gut, denn der Nahkampf-Angriff ist in einigen Ablegern der Serie viel zu mächtig. Auf diese Weise wird er ein bisschen entschärft.

Messer oder andere Nahkampfwaffen gibt es natürlich nach wie vor, diese kosten euch allerdings einen Slot im Klasseneditor.

Wollte schon sagen…

5. Kein Granaten-Wahnsinn mehr dank Spezialisten

Und scheinbar sind auch die Sprengstoff-Preise in die Höhe gegangen. Oder besser gesagt: EXPLODIERT!!!

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An dieser Stelle möchte ich mich für das schlechte Wortspiel entschuldigen. Nur ein weiterer Beleg, warum ich so schwer Freunde finde. Doch, wie dem auch sei, zurück zum Thema…

In Call of Duty fliegt ja in aller Regel alles in die Luft, was nicht niet- und nagelfest ist. Jeder hat standardmäßig so seine ein, zwei Granaten dabei und ich erinnere an das Perk „Martyrium“, welches niedergestreckte Spieler eine weitere Splittergranate fallen ließ. Nicht zu vergessen: Der Granatwerfer-Aufsatz – eine weitere Idee aus der Hölle. Dann noch Claymores, Semtex-Granaten und schlag mich tot.

Lange Rede, kurzer Sinn: Eine Runde CoD sieht für gewöhnlich in etwa so aus…

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Damit ist jetzt (Gott sei Dank) weitestgehend Schluss! Weitestgehend bedeutet, dass lediglich die einzelnen Spezialsten über Waffen dieser Art verfügen. So hat beispielsweise Ajax Flashbangs im Repertoire, Battery Cluster-Granaten, Nomad Minen, usw.

Splittergranaten, Molotow-Cocktails, Erschütterungsgranaten und so weiter, welche man sich zusätzlich ausrüsten kann, gibt es zwar immer noch, die nutzt allerdings kaum jemand, da sie allesamt relativ schwach sind.

6. Viele gute Karten

Das Spiel kann so gut sein, wie es will, wenn die Maps nichts taugen, kann man das Game gleich wieder deinstallieren – ein Problem, mit dem z.B. Call of Duty: WWII sehr zu kämpfen hatte.

Erfreulicherweise hat Black Ops 4 Karten für jede Art von Spielern im Angebot. Eignen sich z.B. Seaside oder Frequency insbesondere für die MP, wird Madagaskar eher etwas für die snipernde Fraktion sein.

Sehr schön dabei: Kunden des Season Pass haben dieses Mal besonders viel Auswahl, denn Treyarch hat seiner zahlenden Kundschaft enorm viele Karten nachgereicht. Hatte das Spiel zu Release 14 Karten, werden es zum Schluss 32 sein. Darunter auch viele alte bekannte, wie beispielsweise Slums, Nuketown oder Jungle.

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