BO4: Weg mit der Scheide!

Der Spectre: In meinen Augen mehr Fluch als Segen.

Gestern startete Call of Duty: Black Ops 4 in die Season 4 und selbstverständlich gab es zur Operation Spectre wie gewohnt neue Karten, Waffen, Spezialisten wie auch Skins für die dauerzockende Fangemeinde. Wurde auch mal langsam Zeit! Ich persönlich war nämlich schon bei Reservekiste 400 angekommen. Viel freizuspielen hatte ich also nicht mehr. 😉

Doch wie das mit Patches so ist: Manche gefallen einem, andere wiederum nicht. Ich muss leider zugeben: Das neue Update empfinde ich als einen ziemlichen Griff ins Klo. Einen Hauptschuldigen habe ich auch bereits auserkoren: Es ist der neue Spezialist, der Spectre.

Darf ich vorstellen?

Spectre ist ein lautloser Killer im Tarnanzug, welcher ein Katana als Spezialistenwaffe auf dem Rücken trägt. Damit natürlich nicht genug. Denn was für Messer gilt, gilt selbstredend auch für Schwerter: Man sollte mit ihnen nicht bei einer Schießerei auftauchen.

Deswegen hat der neue Spezi zusätzlich zu seiner Klinge auch Rauchgranaten im Repertoire. Mit diesen kann er sich in „Darkwing Duck“-Manier den Gegnern annähern oder sich aus kniffligen Situation befreien. Das sollte ein Einfaches sein, denn durch die dichten Rauchschwaden kann niemand (ohne Hilfsmittel) etwas erkennen. Einzig der Spectre kriegt Feinde im dichten Nebel angezeigt.

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Und ein Schelm, wer beim Anblick des CoD-Neulings Böses denkt! Eine Ähnlichkeit zu Zero aus Borderlands kann ich beim besten Willen nicht erkennen. 😉

Zumindest in puncto Wortwahl sollte keine Verwechslungsgefahr bestehen: War der Kammerjäger aus Pandora eher wortkarg unterwegs, ist Spectre über alle Maßen gesprächig. Es vergeht keine Minute, in der er nicht verkündet: »Weg mit der Scheide!«

Finde ich gut! Nur die Wenigsten stehen derart offen zu ihrem Antifeminismus. Des Weiteren ist die Parole eine nette Abwechslung zu: »Merkel muss weg!«

Alles steht Kopf!

Der Spectre ist nicht der erste Spezialist, der von Treyarch nachgereicht wurde – sowohl Zero als auch der Outrider waren ebenso nicht von Anfang an Bord. Doch haben weder der Hacker noch der Bogenschütze die Spielmechanik von BO4 maßgeblich verändert, sieht das beim Spectre leider anders aus, was hauptsächlich an den Rauchgranaten des Schleichers liegt.

Ein kleines Beispiel hierfür: Auf der Karte Morocco ist der kleine Steg (in der Mitte der Map) zweifelsohne einer der Hotspots. Normalerweise greift man hier zu einer DMR oder einer anderen Waffe, die auf größere Distanz nützlich ist, woraufhin sich beide Teams infolgedessen aus der Ferne abballern.

Dieses Vorgehen kann man sich in Zukunft jedoch abschminken, denn dieser Hotspot ist seit dem Spectre durchgängig in Rauch eingehüllt. Auf den anderen Karten ergibt sich logischerweise dasselbe Bild.

Somit wird das NVIR dein bester Freund!

Eine Auswirkung, die mir gar nicht gefällt. Zum einen ist das NVIR fast immer das letzter Visier, das man freischaltet, zum anderen empfinde ich es bei diversen Waffen als ziemlich störend – z.B. Maschinenpistolen spiele ich zumeist ohne Visier.

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Alternativ kann man selbstverständlich auch ein ganzes Magazin in die Rauchschwaden reinpumpen. Ich kann mir aber nur spärlich vorstellen, dass das im Sinne des Erfinders liegt.

Noch mehr „Closed Combat“

Keine zwölf Stunden war das Update alt, schon hatte sich flächendeckend ein neuer Trend etabliert: Rauchgranate werfen, dann rein in den Nebel, um im Anschluss mit der Krawall in jede Himmelsrichtung zu ballern. Prädikat: Unbesiegbar!

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Korrigiert mich, doch ich persönlich empfinde sämtliche Shotsguns in BO4 ohnehin als unheimlich mächtig, wenn nicht sogar unfair. Dass ich meinen Gegner jetzt nicht mal mehr sehen kann, macht die Sache nicht unbedingt leichter.

Auch beunruhigend: Zuzüglich zum Kampfmesser wie auch dem Geldsack gibt es seit dieser Season noch eine weitere Nahkampfwaffe. Halleluja! Das wird ein Spaß!

Völlig overpowered!

Zum einen halte ich den Rauch der Granate für unheimlich dicht, zum anderen hält er darüber hinaus überdurchschnittlich lange an. Ergo: Gemessen an den Ausrüstungen der anderen Spezialisten ist die des Spectres extrem mächtig.

Ich würde es deshalb gutheißen, wenn man die Dauer der Granate runtersetzen würde.

Aber auch die Spezialistenwaffe ist ungewöhnlich stark. Ist man in der Nähe eines Gegners, ist man quasi unbesiegbar. Ich wusste gar nicht, was ich wirklich zu tun habe und habe dennoch sofort sieben Gegner nach Gang über die Klinge springen lassen. Das liegt nicht zwangsläufig an meinen Fähigkeiten, sondern eher daran, dass die Attacke enorm lange anhält, sehr leicht auszuführen ist, man ein hohes Bewegungstempo hat, über mehr Übersicht dank der „Third Person“ verfügt und zu guter letzt mittels Rollen seinen Gegnern spielend leicht ausweichen kann.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Spezialistenwaffe muss unbedingt entschärft werden.

Was meint ihr?

Eure Meinung würde mich natürlich sehr interessieren. Wie gefällt euch das neue Update? Was haltet ihr vom Spectre? Schreibt mir hier oder auf Twitter. Ich bin auf euer Feedback sehr gespannt!

Bildquellen

„ninja-2007576_1920“ von Michael Wuensch @Pixabay. Bearbeitet von Juri Kristiansen. Lizenz: Pixabay Lizenz

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