Dafür wollt ihr Geld?!?

Warum du definitiv einen Bogen um Gang Beasts machen solltest.

Mir gehen in letzter Zeit die Spiele aus und somit zeige ich mich gegenwärtig immens experimentierfreudig. Deshalb habe ich mir neulich im Sale Gang Beasts für die PlayStation 4 gekauft.

Warum das allerdings ein Griff ins Klo war und ihr am besten die Finger von dem Game lassen solltet, lest ihr in meinem kurzen Testbericht.

Was ist Gang Beasts?

Gang Beast ist ein Beat em up (Prügelspiel), in welchem es dein Ziel ist, sich am längsten auf der Plattform zu halten. Du steuerst dabei eine Art Wabbel-Kämpfer, welcher optisch ziemlich stark an Flubber erinnert und sich darüber hinaus (gewollt!) extrem träge wie auch unpräzise steuern lässt – was den Reiz des Spiels ausmachen soll.

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Um dein Ziel zu erreichen, kannst du dich prügeln, klettern und deine Gegner von der Plattform werfen. Eine Runde geht solange, bis nur noch einer übrig ist. Ein Zeitlimit gibt es dabei nicht.

Das ist bereits der erste Schwachpunkt des Multiplayer-Titels, denn viele deiner Mitspieler werden versuchen, durch feiges Wegrennen das Match für sich zu entscheiden. So kann es dazu kommen, dass sich eine Partie Gang Beasts ewig in die Länge zieht. Richtig öde wird es, wenn du schon relativ frühzeitig das Zeitliche segnest. Dann kann du nämlich mal gut und gerne fünf Minuten nichts Weiteres tun, als zuzuschauen.

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Das letzte Game, dem ich eine derartige Spielmechanik hab durchgehen lassen, ist u.a. Counter-Strike aus dem Jahre 1999. Warum man nicht einfach in die nächste Lobby verschoben wird, wenn man verloren hat, ist mir schleierhaft. Gelangweilt zugucken, halte ich jedenfalls nicht für zeitgemäß.

Und das wirst du anfangs zuhauf, denn…

Es gibt kein Tutorial!

Auch so ein Unding, welches bei unbekannten Entwicklerstudios nicht gerade selten ist. Dir wird lediglich kurz die Steuerung gezeigt. Mehr nicht. Du lernst keine Moves, ebenso sagt dir keiner, wie du kletterst. Beides essentielle Dinge, ohne die du keine Minute überstehen kannst.

Also muss YouTube den Job (mehr schlecht als recht) übernehmen. Eine Trainingsarena, wo du den ganzen Krempel infolgedessen üben kannst, gibt es u.a. auch nicht. In Gang Beasts ist „learning by doing“ angesagt. Macht euch also auf jede Menge Frust zu Beginn gefasst.

Doch wozu eigentlich das Ganze?

Gute Frage, denn Gang Beasts verfügt über keinerlei Kampagne, man hat nichts zum Freispielen und Statistiken gibt es auch nicht. Was habe ich also von einem Sieg? Wo liegt die Langzeitmotivation? Absolut witzlos!

Ich kenne (kostenlose) Handy-Games, die mehr Umfang haben und den Spieler deutlich besser bei der Stange halten als dieses Spiel. Wozu sollte ich also für Gang Beasts einen zweistelligen Betrag bezahlen? Eben. Spart euch die Kohle und macht einen Bogen um den Titel.

Bildquellen

„A colorful Street Art in NYC“ von Chris Barbalis @Unsplash. Bearbeitet von Juri Kristiansen. Lizenz: Unsplash License

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