Darum bin ich gerne ein Apple-Jünger!

Als Apple-Jünger musst du dich ständig rechtfertigen. Mit diesen fünf Argumenten nimmst du Kritikern den Wind aus den Segeln.

Qualität hat bei mir einen immens hohen Stellenwert und wenn es möglich ist, so habe ich gerne alles aus einer Hand. Daher habe ich Zuhause anstatt eines Windows PCs ein MacBook Air, mein Smartphone ist ein iPhone, zum Lesen und Schreiben nutze ich ein iPad, am Handgelenk trage ich die dazugehörige Apple Watch und da mir saubere, tiefe Bässe wichtig sind, habe ich die Powerbeats in den Ohren.

Summa summarum: Ich bin ein Apple-Jünger, wie er im Buche steht – und das ist auch gut so! Ich fahre sehr gut mit den Tech-Produkten aus Cupertino und nahezu jedem, der mich um eine Kaufempfehlung bittet, rate ich letzten Endes zum Fabrikat mit dem angebissenen Apfel auf der Hülle.

Keine Sorge: Nicht mein Arm, sondern Terrys. #TeamAppleFanboy

Wie das so ist, hört natürlich nicht jeder auf meinen Rat. Für mich völlig okay, denn in meinen Augen sind Markentreue und Religion zwei unterschiedliche Dinge. Leider empfindet das nicht jeder so. Dementsprechend werde ich nicht selten (völlig ungefragt) mit den immer gleichen Anti-Apple-Klischees konfrontiert, die meistens so wenig Hand und Fuß haben, dass es mir ein Leichtes ist, die Argumente der selbsternannten Tech-Geeks zu entkräften.

Als Apple-Jünger führt man ein gefährliches Leben.

1. Apple ist teuer? Stimmt doch gar nicht!

Dass Apple-Produkte völlig überteuert sind und man ja nur für den Namen zahlt, hört man ja immer wieder. Meines Erachtens eine Halbwahrheit. Natürlich will ich nicht leugnen, dass der Anschaffungspreis eines Apple-Geräts in der Regel eine Schippe über dem der Mitbewerber liegt, doch wer die Kosten ausschließlich anhand des Kaufpreises ermittelt, denkt ein wenig kurzsichtig.

Kleines Rechenexempel anhand des iPhones:

Das Basismodell kommt den Käufer in etwa 100 – 200€ mehr als Smartphones anderer Hersteller. Wenn man allerdings bedenkt, wie langlebig so ein iPhone ist und wie viele Jahre es von Apple weiterhin mit Updates versorgt wird, hat man auf lange Sicht die mehr investierte Kohle locker raus.

Meine Schwester z.B. nutzt seit einer gefühlten Ewigkeit problemlos ihr iPhone 6, welches von 2014 ist. Im selben Jahr hat Samsung das Galaxy S5 auf den Markt gebracht. Läuft noch irgendwer mit diesem Teil herum? Ich jedenfalls habe seit Jahren keines mehr gesehen. Vielleicht auch besser so, denn die S5-Nutzer werden von Samsung schon des Längeren nur noch mit den notwendigsten Sicherheitsupdates versorgt. Das gilt u.a. auch für das S6, welches lediglich drei Jahre alt ist.

Und ja, selbst das iPhone 5S ist sogar mit iOS 12 kompatibel!

Wie wir sehen: Wer billig kauft, zahlt zweimal! Denn der Lebenszyklus eines iPhones ist, aufgrund Apples Update-Politik und der unumstrittenen Wertigkeit, in etwa doppelt so lang wie der eines Android-Smartphones. Zumal man nicht vergessen sollte, dass man die neusten Galaxy-Smartphones oder das Huawei P20 Pro auch nicht gerade geschenkt bekommt.

Beim MacBook sieht es nicht anders aus

Was für das iPhone gilt, gilt auch fürs MacBook: Apples Computer kosten in der Anschaffung definitiv eine Ecke mehr als vergleichbare Windows-Laptops, dafür sind sie aber im Gegenzug extrem langlebig. Haben die meisten Notebooks erfahrungsgemäß eine Lebenserwartung von etwa drei Jahren, ist ein Mac eigentlich nur mit Vorsatz kaputt zu kriegen.

Schaut mal bei Ebay rein, was für alte Schinken da noch für stolze Summen gehandelt werden. Die halten ewig.

Thema: Folgekosten

Windows und Office kriegst du von Microsoft nicht geschenkt und für Videoschnitt oder anderen Kladderadatsch benötigst du (teils kostspielige) Software von Drittanbietern. Das summiert sich mit der Zeit.

Derartige Folgekosten hat man beim Mac nicht: Das Betriebsystem ist gratis und auch Pages, Keynote sowie Numbers (vergleichbar mit Word, PowerPoint und Excel) sind vorinstalliert, ebenso wie Garage Band, iMovie und ein paar andere Tools.

Der Mac ist der bessere PC.

Sicherlich sind die aufgezählten Programme für den professionellen Gebrauch nicht das Gelbe vom Ei, aber für den Privatanwender, der lediglich alle zwei Jahre mal eine Sky-Kündigung schreiben will, reichen die allemal aus.

2. Endlich mal sorgenfrei Pornos gucken!

Vier Jahre meines Lebens habe ich in einem kleinen Laden Computer verkauft, gebaut und repariert und der einzige Grund, warum mein damaliger Ausbildungsbetrieb – trotz des Internets! – immer noch nicht pleite gegangen ist, sind Viren und Malware.

Wie diese auf die Platte kommen, weiß natürlich niemand. Mysterien, ja man findet sie überall: Denn keiner meiner Kunden hatte sich jemals einen Porno angeschaut, obschon der 200GB große Ordner „Nebenkostenabrechnung“ andere Rückschlüsse zulässt. Auch von Filesharing hatte keiner meiner damaligen Kunden jemals etwas gehört. 500GB mp3s, 20 verwackelte Kinofilme aus Russland und drei Videospiele, die in Deutschland indiziert sind: Alles selbstverständlich Sicherheitskopien!

Aber um zum Thema zurückzukommen: Mac-Nutzer kennen dieses Problem (im Normalfall) nicht! Da kannst du dir von A wie Analsex bis Z wie Zitzen zwirbeln so ziemlich alles im Netz angucken, ohne dir dabei Sorgen bezüglich Virus machen zu müssen. Die gibt es zwar, aber sich einen einzufangen, halte ich schon für ein Kunststück.

Sie verstehen…

Das liegt zum einen an der Funktionsweise von Mac OS, zum anderen aber auch, dass Windows deutlich verbreiteter ist als das Betriebssystem aus dem Hause Apple. Wenn man sich schon die Mühe macht, Schadsoftware zu programmieren, dann macht man das logischerweise eher für die Masse. Daher ist ein Virenscanner auf dem Mac eigentlich nicht notwenig, wenn nicht gar kontraproduktiv.

3. Apple-Devices sind idiotensicher!

Technisch versierte Anwender haben ein gutes Argument, welches gegen Apple spricht: Man kann ohne Jailbreak beim iPhone relativ wenig anpassen. Frei nach dem Motto: Friss oder stirb! Tim Cook weiß schon, was gut für dich ist!

Nachvollziehbar ist dieser Kritikpunkt allemal, dennoch bin ich eigentlich ganz froh, dass Apple das so handhabt. Die meisten User haben nämlich keinen (oder zu wenig) Peil von Technik! Gar nicht böse oder abfällig gemeint, aber meiner Erfahrung nach, führen unzählig viele Konfigurationsmöglichkeiten oder zig verschachtelte Menüs nicht selten dazu, dass sich der Otto Normalverbraucher schlicht und ergreifend vom großen Funktionsumfang überfordert fühlt.

Ein Euphemismus für: Jeder Depp kann unsere Produkte bedienen!

Bei aller Liebe zur Technik: Nur die Wenigsten haben nun mal ein Interesse, sich stundenlang mit ihrem Smartphone auseinandersetzen. Es soll keine Zicken machen und leicht zu bedienen sein. Punkt! Das ist das Anforderungsprofil der meisten Kunden. Und genau das bietet Apple. Nicht mehr und nicht weniger.

4. Ein großartiger Support

Als mein HTC Hero kaputtging, musste ich vier Wochen warten, bis es repariert war. Bei meinem Samsung Galaxy S7 dauerte die Reparatur zwei Wochen. Bei Apple ruf ich die Hotline an, die verbinden sich via Fernwartung mit meinem Gerät und ich weiß, was mit meinem Device nicht stimmt. Häufig ist das Problem damit auch gelöst – und falls nicht, dann fahre ich in die Genius Bar, wo ich es direkt vor Ort ausgetauscht bekomme.

Ist das nicht ein geiler Support? Mag sein, dass Apple Premium-Preise für seine Produkte verlangt, dafür kriegt man aber auch den entsprechenden Premium-Support gleich mit. Klingt selbstverständlich, ist es aber nicht.

Kaum ein Unternehmen legt so viel Wert auf Kundenservice wie Apple. Hut ab!

Ich erinnere mich auch an den Fall, als ich verdächtige Aktivitäten auf meinem MacBook beobachtet habe, weswegen ich mich sicherheitshalber mit meinen Fragen in die Hotline gewandt habe: Infolgedessen ist ein Techniker mit mir geduldig das Aktivitätsprotokoll durchgegangen. Eine halbe Stunde hat das gedauert. Dabei wirkte der Mitarbeiter des Supports zu keinem Zeitpunkt gehetzt. Alle meine Fragen wurden ausführlich beantwortet. Leute, wo kriegt man denn sowas? Das ist top!

5. Die iCloud

Man sagt sich ja, dass man Glück nicht kaufen kann. Ich halte das ja völligen Blödsinn! 😉 Je mehr Apple-Produkten du hast, desto mehr Spaß hat man an seiner Technik Zuhause, was letzten Endes an der iCloud liegt.

All meine Apple-Geräte sind miteinander vernetzt: Beginne ich beispielsweise etwas auf dem iPad zu tun, so kann ich problemlos – und zwar ohne Verzögerung – am MacBook weitermachen. Total geil! Schieße ich ein Foto mit meinem iPhone, ist es nach wenigen Sekunden auf allen Devices verfügbar. Ich muss es nicht manuell von einem Gerät auf das andere übertragen. Die iCloud übernimmt das für mich. Das spart Zeit, spart Nerven und lässt mich im Alltag effektiver sein. Super!

HDGDL, Apple! <3 xoxo

Selbstverständlich bietet Google seinen Nutzern Vergleichbares. Aber Butter bei die Fische: Googles Produkte sind fummelig, unübersichtlich und sehen darüber hinaus verdammt hässlich aus. Des Weiteren werden wohl die Wenigsten ein Chromebook ihr Eigen nennen, sondern höchstwahrscheinlich Windows auf ihrer Platte haben, welches jedoch über keinerlei Google-Integration verfügt. Ergo: Ich muss den Browser nutzen, um meine Google-Dienste nutzen zu können. Bäh! Das ist nicht smart.

Lange Rede, kurzer Sinn…

So sehr ich mein Macbook, mein iPad, usw. auch mag, natürlich hat es nicht nur Vorteile Apple-Kunde zu sein. Das will ich bei all der Lobhudelei gar nicht unter den Tisch kehren. Gerne kann ich auch dazu einen Beitrag verfassen, wenn ihr euch das wünscht. Und natürlich gibt es ebenso Nutzertypen, für die andere Hersteller durchaus mehr Sinn machen könnten. Beispielsweise Gamer: Die kommen an einem Windows-PC nicht vorbei.

Für die breite Masse halte ich allerdings Apple für die beste Wahl und auch für mich ist Apple genau das Richtige. Ich liebe meine Arbeitsgeräte, Hightech-Spielzeuge und Gadgets. Die versüßen mir meinen Alltag. Also lasst mich doch, wenn ich Spaß daran habe. Ich lasse euch doch auch das nutzen, was euch am besten gefällt.

Leben und leben lassen… Damit sollte der Google/Apple-Religionskrieg auch beendet sein. Amen!

Und wenn sie nicht gestorben sind…

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Aus Gründen hier. Dein Gefährte durch Raum und Zeit. Dein Pferdefreund zum Busenstehlen. Der Büriff.

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