Juris Gesetz: Teil 4

Da es gegenwärtig drunter und drüber geht, hat sich der Büriff dazu entschlossen, zum Wohle unserer Gesellschaft, zehn weitere Regeln aufzustellen.

Die Welt scheint weiterhin aus den Fugen zu geraten und ich will meinen Teil dazu beitragen, sie zu retten. Ich meine: Wer, wenn nicht ich? Daher präsentiere ich: Juris Gesetz: Teil 4!

41. Geh weg, du Schnorrer!

Ich bin ein netter Kerl, ein Mensch so herzensrein, dass die katholische Kirche eines Tages die Bezeichnung heilig^2 einführen wird, nur um meiner altruistischen Nächstenliebe in irgendeiner Form gerecht zu werden.

Aus gutem Grunde: Kleine Engelchen sammeln Panini-Bilder von mir, Nonnen summen gutgelaunt meinen Namen und der Teufel fürchtet mich sogar so sehr, dass er selbst mein Abwasser meidet.

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Aber zurück zum Thema: Da ich so ein Engel auf Erden bin, frage ich selbstverständlich jeden einzelnen im Raum, ob er auch etwas ordern möchte, wenn ich mir etwas zu Essen bestelle. Niemand sollte Hunger leiden müssen. Erstrecht nicht in der Anwesenheit eines Büriffs. Das schickt sich nicht.

Der Büriff, wie er einst mit wenigen Whoppern den Hunger hunderter Menschen stillte.

Falls du infolgedessen jedoch auf die verdammt dumme Idee kommen solltest, in mein Essen greifen zu wollen – selbst, wenn es sich nur um eine einzige Pommes handeln sollte – gibt’s Krieg, Junge! Dann ist Polen offen. Beim Essen hört der Spaß auf. Da ist Schluss mit lustig.

Absolut legitim, wie ich meine.

Jedes verdammte Milligramm auf meinem scheiß Teller ist für meinen gottverdammten Magen bestimmt. Du kriegst also keinen einzigen Krümel meines verfickten Essens ab! Du hattest deine Chance. Du hast sie verpasst. Selbst schuld, du mieser, ekliger, nach nasser Bieber stinkender Schmarotzer! Menschen wie du sind der Grund, dass es Kriege gibt.

42. Aufrunden, bitte!

Niemand hat eine Kasse zum Geldwechseln zuhause. Davon ist nicht auszugehen. Hurensöhne vielleicht, aber das ist ein anderes Thema. Ich schweife ab.

Wie dem auch sei: Da du höchstwahrscheinlich keine Kasse daheim haben wirst, solltest du, wenn du deine Freunde bittest, dir etwas von der Tanke, dem Supermarkt, etc. mitzubringen, gefälligst aufrunden, falls es sich um einen ungeraden Betrag handeln sollte.

Beispiel für besonders Begriffsstutzige: Der Betrag lautet 47,62€. Du drückst deinem Kumpel einen Fuffi in die Hand. Super!

Wer das nicht so handhabt, ist ein geiziger Fatzke!

43. Sofern du nicht Benjamin Button bist!

Wenn ich dich frage, wie alt du bist, will ich unter keinen Umständen als Replik von dir hören, dass du so und so viele Jahre jung bist. Haben wir uns verstanden, du ausgeflippte, kesse Göre, die locker vom Hocker und völlig verrückt ist?

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44. Aus gegebenem Anlass!

Sämtliche Coronavirus-Witze sind nicht lustig, weswegen du es unterlassen solltest, welche zu bringen!

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Erstrecht Jokes, die einen Bezug zur Marke Corona herstellen. Ein Bier, welches, wenn ihr mich fragt, nach destillierter Katzenpisse schmeckt.

45. Wenn wir schon beim Thema „Bier“ sind…

Nicht gerade wenige Frauen leben ja in dem Glauben, dass wir Männer es besonders cool finden, wenn sie Bier trinken. Schmerzhafte Info: Dem ist nicht so! Ein weiterverbreiteter Irrglaube.

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Die traurige, bittersüße Wahrheit: „Mann“ ist es grundsätzlich egal, was du trinkst, sofern es nicht giftig ist oder es sich nicht um ziemlich kaputte Dinge, wie beispielsweise Blut oder Eigenurin handelt.

Außer er will dich abfüllen! Wobei du dann nicht mit Bier punktest, sondern mit deutlich härterem Zeug, wie z.B. Absinth.

46. Lachen ist die beste Medizin!?

Stimmt ebenso nicht! Also nehmt doch bitte weiterhin eure Medikamente. Danke.

47. Steile Thesen, steile Witze

Jemandem heimlich Potenzmittel zu verabreichen, ist zwar lustig, endet aber nicht selten tödlich. Also, ein Spaß, der zu weit geht. Wir machen das nicht!

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48. Der Name ist Programm!?

Verzichte darauf, zu sagen, dass du wichsen, dir einen hobeln oder die Salami bestreichen gehst. Habe Stil und verkünde zukünftig, dass du meditieren gehst, was in den Köpfen deiner Mitmenschen dann in etwa so aussehen sollte:

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Die Realität sieht natürlich weiterhin wie folgt aus:

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Netter Nebeneffekt: Du hast immer ordentlich etwas zu lachen, wenn Bessermenschen in deinen Gegenwart damit prahlen, wie häufig sie doch meditieren gehen.

49. Eiskalt!

Der einzige Kuchen, der ins Tiefkühlregal gehört, ist der von Coppenrath & Wiese. Ein Mutterkuchen hat hingegen nichts, aber auch wirklich rein gar nix, in der Küche verloren! Das ist doch abartig.

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Und wenn wir schonmal bei Thema sind: Kuchen ist etwas Wunderbares, ein Geschenk der Götter. Seit jeher macht Kuchen Menschen glücklich. Das gibt’s zum Geburtstag, zum Kaffee oder zum Tee. Und ein Kuchen kommt vom Bäcker, aus der Konditorei oder meinetwegen sogar aus’m REWE, aber verdammt nochmal nicht aus einer Mumu!!!

Ergo: Streich den Begriff „Mutterkuchen“ aus deinem Wortschatz, verwende stattdessen den medizinisch korrekten Terminus „Plazenta“. Vielen Dank.

Es gibt so einige Begriffe, die man meiden sollte. Hier kannst du nachlesen, welche das sind.

50. Die Gretchenfrage schlechthin

Kino und etwas Essen gehen gehören in etwa so zusammen wie Delling & Netzer, Tim & Struppi, Twitter & Spacken. Worüber sich die Welt allerdings immer noch nicht einig ist: Geht man vor oder nach der Vorstellung ins Restaurant oder zum Mäckes?

Die Lösung lautet: Selbstverständlich danach!

Das hat gleich mehrere Gründe:

  • Je nachdem, was du essen solltest, stinkst du infolgedessen schlimmer als eine angespülte Wasserleiche. Das kannst du niemanden im Kino antun! Was u.a. auch, je nach Restaurant (asiatisch!!!), für deine Klamotten gelten kann.
  • Nicht jeder hat die beste Verdauung. Voll lustig, wenn man zwei, drei Stunden neben jemandem sitzt, der dich mit seinen Gasen einnebelt oder ständig aufsteht, weil er kacken muss.
  • Nach dem Film ist ein Gesprächsthema schnell gefunden. Je nach Begleitung, ein Segen, wie ich meine. Für besonders Denkbehinderte: Ja, ich meine den Film.
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Aus Gründen hier. Dein Gefährte durch Raum und Zeit. Dein Pferdefreund zum Busenstehlen. Der Büriff.

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