Mein Valve-Wunschzettel

Valve, diese Games brauchen dringend eine Fortsetzung!

Weihnachten steht vor der Tür und welcher Zeitpunkt eignet sich besser, ein paar Wünsche zu äußern? Und da ich schon des Längeren nicht mehr an den Weihnachtsmann glaube, will ich auch dieses Mal darauf verzichtet, meinen ellenlangen Wunschzettel zum Nordpol zu schicken und ihn stattdessen direkt an die Menschen adressieren, die mir am ehesten weiterhelfen können. Um es präzise auszudrücken: Ich spreche von euch Valve. 🙂

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Und nein, es geht nicht um einen Steam-Gutschein (den ich natürlich auch sehr gerne nehme), sondern um Videospiele. Denn drei meiner absoluten Lieblingstitel sind das Werk eurer hervorragenden Arbeit. Sie sind allerdings inzwischen so alt, dass ich sie leider nicht mehr zocken kann (oder will), weswegen ich mir von den folgenden Games aus tiefstem Herzen eine Fortsetzung wünsche.

Portal

So simpel das Game auch ist, so genial ist es auch. Man spielt in Portal ein namenloses Testsubjekt, welches in 19 Testkammern (Gravitations-)Rätsel zu lösen hat. Dabei hat man lediglich ein Hilfsmittel zur Hand: Eine Portal-Kanone, die zwei Portale (ein blaues und ein orangenes) erzeugen kann. Geht man durch das eine hindurch, kommt man aus dem anderen wieder heraus. Soviel zur Theorie.

Was auf den ersten Blick wahrscheinlich nicht sonderlich einladend klingen mag, macht, allen Vorbehalten zu trotz, unendlich viel Spaß. Denn Portal ist fordernd, ohne dabei zu fordernd zu sein, erfrischend anders und unheimlich komisch.

Egal ob GLaDOS, der Zentralcomputer, welcher über eine gespaltene Persönlichkeit verfügt oder der gewichtete Begleiterkubus, den ich mit der Zeit so richtig lieb gewonnen habe: mit seinem trockenen, intelligenten und teils eigensinnigen Humor hatte Portal nicht nur mein, sondern das Herz unzählig vieler anderer Spieler im Handumdrehen erobert.

So weit würde ich zwar nicht gehen, aber laut der Gamestar handelt es sich bei Portal um nicht weniger als das beste PC-Spiel aller Zeiten.

2007 ist der erste Teil erschienen, 2011 gab es eine Fortsetzung. Ich denke, so langsam wird es Zeit für einen dritten Teil.

PS: Der Kuchen ist eine Lüge!

Day of Defeat

CounterStrike fand ich zwar ganz gut, doch Day of Defeat: Source fand mein 18-jähriges Ich deutlich besser. Denn in Valves Zweitem-Weltkrieg-Shooter war deutlich mehr Leben in der Bude als beim Kampf Spezialeinheiten gegen Terroristen.

Hatte man beispielsweise das Zeitliche gesegnet, musste man nicht ewig zuschauen, bis die Runde mal endlich vorüber war, man konnte stattdessen wenige Sekunden später respawnen, um sein Team dabei zu unterstützen, alle Ziele zu erobern und diese infolgedessen erfolgreich zu verteidigen.

Ein Spielprinzip genau nach meinem Geschmack, weswegen ich zeitweise gar nichts mehr Anderes gezockt habe, was letzten Endes darin mündete, dass ich das Game in der ESL spielen durfte.

Funfact: Bei der ESL hat man die Möglichkeit einen Steckbrief auszufüllen. Bei Lieblings-Rasse trug ich, gedankenlos wie ich war, Wehrmacht ein.

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Wie dem auch sei: Im September nächsten Jahres feiert Day of Defeat: Source seinen 15. Geburtstag. Wäre doch schön, wenn früher oder später mal ein Nachfolger erscheinen würde. Meint ihr nicht? 😉

Left 4 Dead

Ich liebe Left 4 Dead: Kein großartiges Blabla, es geht sofort los, auf sämtlichen Schnickschnack wird verzichtet und man weiß intuitiv, was zu tun ist. Hervorragend!

Das simple Gameplay ist das, was Valves Zombie-Abenteuer so unheimlich kurzweilig und einsteigerfreundlich macht. Ein Vorzug, der meines Erachtens viel zu häufig unterschätzt wird und den ich bei einigen Spielen der Neuzeit des Öfteren vermisse.

Ich meine, wer kennt es nicht? Man kauft ein neues Spiel, will eigentlich nur zocken, doch zuvor hat man sich erst ein endlos langes Intro anzusehen, darauf folgt ein noch längeres Tutorial und um wirklich zu verstehen, was das Game eigentlich von mir will, sollte ich mir im Bestfall ein, zwei YouTube-Videos angeschaut haben.

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Aber nicht nur Einsteiger, sondern auch ambitionierte Spieler kommen bei Left 4 Dead auf ihre Kosten, denn die höheren Schwierigkeitsgrade haben es in sich. Es gibt Level, für die ich tatsächlich mehr als drei Stunden gebraucht habe – und es hat verdammt hart gebockt! 😀

Lange Rede, kurzer Sinn: Hoffentlich ist bei Valve ein dritter Teil in Planung. Denn über kaum ein anderes Spiel würde ich mich derart freuen, wie über ein neues Left 4 Dead.

Bildquellen

„stencil #8: half life“ von Andrew Sickorsky @Flickr. Bearbeitet von Juri Kristiansen. Lizenz: CC BY-SA 2.0

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