The Rain: Review Staffel 2

Die erste Staffel The Rain konnte mich ja nicht komplett überzeugen. Mal sehen, ob die zweite das ändern kann.

Grundsätzlich hat mir die erste Staffel von The Rain ja richtig Freude bereitet, doch der katastrophale Auftakt sowie das mäßige Finale haben einen Einzug in mein letztjähriges Serien-Ranking verhindert.

Ob die zweite Season der dänischen Produktion eine Schippe drauflegen kann, lest ihr in meinem neusten Review.

Spoiler-Warnung: Dieser Beitrag richtet sich an Leser, welche die erste Staffel The Rain bereits geschaut haben!

Darum geht’s in Season 2

War es in der ersten Staffel noch das Ziel der Geschwister Andersen, die Forschungseinrichtung von Apollon zu erreichen, sind sie nun auf der Flucht vor der Organisation. Doch die Zeit drängt: Das Virus in Rasmus‘ Körper scheint sich stetig zu verändern, weswegen er eine Gefahr für jedermann darstellt, da er es kaum kontrollieren kann.

Auf der Suche nach Hilfe stößt die Clique auf eine Gruppe von Wissenschaftlern. Wird es ihnen gelingen, ein Heilmittel zu finden?

Eine gelungene Fortsetzung!

Die Auftaktstaffel hatte ihre Höhen und Tiefen, großartige Momente, aber auch wiederum Szenen, die man kaum ertragen konnte. Habe ich beispielsweise die allererste Folge The Rain als absolute Tortur empfunden, ist mir im Speziellen die fünfte Episode, in welcher man auf eine Gruppe von Kannibalen traf, positiv in Erinnerung geblieben.

Niemand kocht so gut wie du, Mami! <3

Glücklicherweise hat die neue Staffel ein deutlich konstanteres Niveau, was insbesondere zwei Gründe hat: Simone und Rasmus fällen bei weitem nicht mehr so viele dumme Entscheidungen wie zuvor – Wir sollten nicht vergessen, dass die beiden, aufgrund ihrer beispiellosen Naivität, ihre eigene Mutter auf dem Gewissen haben. – und ein The Rain ohne Beatrice ist ein erheblich erträglicheres The Rain.

Für Ersatz für die größte Nervensäge der Serie haben die Drehbuchautoren selbstverständlich gesorgt: So lernen wir beispielsweise die hübsche Sarah kennen, die wegen einer Autoimmunkrankheit in Isolation leben muss, ebenso wie ihren Bruder Jacob, der mit Abstand die größte Hoffnung auf ein Heilmittel für das tödliche Virus ist.

Sonst bleibt die Endzeit-Serie ihrer Stärken treu: The Rain sieht nach wie vor sehr ansprechend aus und auch die Charakterentwicklung der einzelnen Protagonisten weiß zu überzeugen.

In puncto Erzähltempo hat man es hingegen vielleicht ein kleines bisschen zu gut gemeint: Zwar werden sich ungeduldige Zuschauer darüber freuen, dass neue Figuren relativ zügig eingeführt werden und unnötige Längen in The Rain die Seltenheit sind, auf der anderen Seite führt das flotte Tempo der zweiten Staffel dazu, dass diverse Dialoge zu Beginn der Season ein wenig hölzern wirken.

Resümee

Wer die erste Staffel mochte, wird auch von der zweiten nicht enttäuscht sein. Mir persönlich hat sie jedenfalls erheblich besser gefallen als die vorherige und auch der Ausblick auf eine finale Season 3 stimmt mich weitestgehend positiv.

Wer der dänischen Produktion bislang noch keine Chance gegeben hat, sollte seine Entscheidung vielleicht nochmal überdenken. Es gibt viele Endzeit-Serien, jedoch gehört The Rain meiner Meinung nach zu den Besseren.

Wer Staffel 1 bereits geschaut hat, kann guten Gewissens mit der zweiten weitermachen. Meines Erachtens lohnt es sich, vor allem mit Ausblick auf die finale Season 3.

Meine Wertung:

Staffel 1: 3,5/5 Sternen, für Kenner: 6/9
Staffel 2: 4/5 Sternen, für Kenner: 7/9
The Rain: 4/5 Sternen, für Kenner: 7/9

Bildquellen
Hilf dem Büriff und verkünde seine frohe Botschaft!
Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Email this to someone
email

Aus Gründen hier. Dein Gefährte durch Raum und Zeit. Dein Pferdefreund zum Busenstehlen. Der Büriff.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.