Well played, Leipzig!

5 Gründe, warum ich RB Leipzig den Erfolg gönne.

Ich weiß, es gibt zig Gründe, RB Leipzig nicht zu mögen, doch, Asche über mein Haupt, ich kann nicht anders: Irgendwie fange ich an, den Roten Bullen ihren Erfolg zu gönnen.

Warum genau, will ich im folgenden Beitrag kurz und knapp erläutern.

1. Attraktive Spielweise

Ich stehe auf Hurra-Fußball! Wenn ich schon 90 Minuten zuschauen soll, möchte ich auch unterhalten werden und im Bestfall sogar ein Spektakel geboten bekommen. Bis dato durfte man das in meinen Augen hauptsächlich von den Bayern, dem BVB und Bayer 04 Leverkusen erwarten. Ist doch schön, dass es nun einen weiteren Verein gibt, dessen Spiele man sich auch ohne Aufputschmittel anschauen kann.

Und ja, mag sein, dass alle Anderen die besseren Fans und die viel geilere Stimmung im Stadion haben. Am heimischen Fernseher juckt mich das allerdings herzlich wenig.

Apropos Zuschauer: Die folgende Statistik finde ich ja schon interessant.

Statistik: Zuschauerschnitt der Vereine der 1. Fußball-Bundesliga in der Saison 2019/2020 (Stand: 16. Spieltag) | Statista

2. Internationale Konkurrenzfähigkeit

Ich bin es leid! Jahr für Jahr dasselbe: Die Bundesliga stellt vier Mannschaften, maximal zwei schaffen es ins Viertelfinale.

Mit RBL haben wir nun endlich mal einen dritten Verein, der auf kurz oder lang international für Furore sorgen könnte. Nicht so, wie manch andere Bundesligaklubs, die sich, quasi aus alter Tradition, auf europäischer Bühne demütigen lassen.

Die schönsten Achtelfinalklatschen der letzten zehn Jahre.

3. Geld allein macht nicht glücklich!

Wer Geld verdienen möchte, der muss zuallererst Geld investieren. Somit werde ich mich hüten, einem Klub aus seinen finanziellen Mitteln einen Strick zu drehen.

Statistik: Marktwert der Mannschaften in der 1. Fußball-Bundesliga (Stand: 17. Dezember 2019; in Millionen Euro) | Statista

Was mich sowieso vielmehr stört, sind Vereine die horrende Summen mies investieren und im Endeffekt zu blöd sind, sich Erfolg zu kaufen. Mein allerliebstes Beispiel ist und bleibt diesbezüglich Paris Saint-Germain, die trotz Scheich-Millionen, Neymar, Mbappe und Pipapo international keinen Blumentopf gewinnen.

Leipzig hingegen hat es meines Erachtens clever gemacht: Man hat in vielversprechende Talente investiert, deren Marktwerte immer weiter gestiegen sind. Geld wird jedenfalls nicht verpulvert.

Quelle: transfermarkt.de

4. Wer hätte es denn mehr verdient?

Auch eine berechtigte Frage, wie ich meine. Weder Bayern noch Dortmund spielen bislang konstant, die Leverkusener sogar weit unter ihren Möglichkeiten. Konsequenterweise durften also ausschließlich Gladbach und Leipzig Herbstmeister werden.

Quelle: kicker.de

5. Konkurrenz belebt das Geschäft!

Steile These: Wäre der BVB nicht zwei mal in Folge Meister geworden, hätte der FCB nie und nimmer das Triple geholt!

Konkurrenz belebt nun mal das Geschäft. Eine Bayern-Dominanz tut weder der Bundesliga noch dem Rekordmeister selbst gut, was sich insbesondere unter Pep Guardiolas Ägide gezeigt hat. Da war die Meisterschaft bereits zum Osterfest quasi in trockenen Tüchern, weswegen es der Mannschaft nicht gelang, die nötige Spannung bis zu den entscheidenden (Champions League) Wochen aufrechtzuerhalten.

Und mal Hand aufs Herz: Selbst als Bayern-Fan wünscht man sich doch einen spannenden Titelkampf! Schön, dass mit RB Leipzig so langsam ein Konkurrent heranwächst, der das Potenzial hat, dem FCB auch langfristig Paroli zu bieten.

Schon sehr spannend diese Bundesliga… (Quelle: kicker.de)

Bildquellen

„Bull Rinder Tier Am Horn Von“ von Denis Azarenko @Pixabay. Bearbeitet von Juri Kristiansen. Lizenz: Pixabay Lizenz

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